Hundehaftpflicht als spezielle Hundeversicherung
27. Februar 2008
Im Rahmen der Tierhalterhaftpflichtversicherungen bieten viele Versicherer die Hundehaftpflicht an. Hunde und Pferde sind nicht über die private Haftpflichtversicherung ihrer Besitzer versichert, sondern für sie muss oder sollte immer eine extra Haftpflicht abgeschlossen werden.
Statistiken zufolge haben in Deutschland nicht einmal die Hälfte aller Hundebesitzer eine Hundehaftpflicht bzw. überhaupt Hundeversicherung abgeschlossen. Dabei können die Schäden, die Dritten durch einen Hund entstehen, beträchtlich sein und bis in den finanziellen Ruin des Besitzers führen. Nach der deutschen Gesetzgebung haften Hundebesitzer für alle Schäden, die ihr Tier dritten Personen oder fremden Sachen zufügt.
Solche Schäden können schnell in die Hunderttausend und mehr gehen, wenn man sich nur vorstellt, dass ein Hund sich von der Leine reißt, auf die Straße läuft und infolgedessen ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschäden entsteht. Nimmt eine Person bleibenden Schaden, so muss der Hundebesitzer unter Umständen sein Leben lang für diesen Schaden aufkommen.
Aber selbst die Arztkosten für einen Biss, den ein Hund verursacht hat und das Schmerzensgeld, das dann zu zahlen ist, können ein großes Loch in die Haushaltskasse eines Hundebesitzers reißen. Deshalb ist eine Hundehaftpflicht immer angebracht, genau wie die Privathaftpflicht. Kleinere Haustiere, wie Katzen oder Meerschweinchen sind über die private Haftpflichtversicherung ihres Besitzers mitversichert.
Viele Versicherungen bieten diverse Tierhalterhaftpflichtversicherungen an, wer sich für einen Vertragsabschluss interessiert, sollte vorher immer einen entsprechenden Versicherungsvergleich im Internet machen, die Tarife sind bei ähnlichen Leistungen sehr unterschiedlich und durch die Wahl eines günstigen Tarifs lässt sich so mancher Euro sparen, wie der Tierversicherung-Ratgeber kürzlich schrieb. Hundebesitzer, die keine Hundehalterhaftpflicht abschließen, sparen hier an der falschen Stelle und spätestens dann, wenn ein größerer Schaden eintritt, zum Beispiel der liebe Hund den Briefträger beißt, werden sie es bereuen, keine Versicherung für ihren Hund zu haben.
Pflegeversicherung - Was Sie über Pflegestufen und die private vs. gesetztliche Versicherung zur Pflege wissen sollten
26. Februar 2008
Seit 1995 zahlen alle Mitglieder, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, Beiträge für die Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung und ihre Einführung wird als zusätzlicher Baustein im Sozialversicherungssystem verstanden. Zur Finanzierung wurde bundesweit der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag gestrichen, lediglich Sachsen bildet hier eine Ausnahme. Der Beitragssatz wird, genau wie bei den anderen sozialen Absicherungen zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Bereits seit 1997 müssen auch Rentner den vollen Beitragssatz zur Pflegeversicherung zahlen und seit 2005 müssen kinderlose Versicherte einen erhöhten Beitrag von 0,25 Prozent tragen. Die Rechtsgrundlagen für die Pflegeversicherung sind im Sozialgesetzbuch XI festgeschrieben.
Grundsatz der Pflegeversicherung in Deutschland ist, dass die häusliche Pflege stets den Vorrang vor der stationären Pflege hat. Die Pflegeversicherung soll den Pflegebedürftigen ein Leben in Würde und Selbstbestimmung ermöglichen.
Für die häusliche Pflege sind sowohl die Geld- als auch die Sachleistungen nach dem Grad der Einstufung in die Pflegebedürftigkeit gestaffelt. Die Einstufungen werden auf Antrag vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen vorgenommen.
Die Sachleistungen zur Pflege sind wie folgt aufgegliedert:
Pflegestufe I für erheblich Pflegebedürftige maximal 384 € pro Monat
Pflegestufe II für Schwerpflegebedürftige maximal 921 € und Pflegestufe III für Schwerstpflegebedürftige maximal 1.432 € pro Monat. Anstelle der Sachleistungen kann auch Pflegegeld gezahlt werden, dass in Pflegestufe I 205 € im Monat, in Pflegestufe II 410 € und in Pflegestufe III 665 € pro Monat beträgt. Die Sachleistungen und die Geldleistungen können auch in Kombination beansprucht werden.
Bei stationärer Pflege im Heim zahlen die Krankenkassen für die einzelnen Pflegestufen gestaffelte Beträge in folgenden Höhen. Pflegestufe I maximal 1.023 €, Pflegestufe II bis zu 1.279 € und Pflegestufe III letztlich sogar 1.432 €.
Die entsprechende Einstufung in eine Pflegestufe zu bekommen, ist für viele Antragsteller nicht einfach, siehe u.a. auch folgenden Beitrag zur Pflege und Pflegeversicherung bei Versicherungszentrum.de, konkret auch über die gesetzliche Pflegeversicherung.
Reisekrankenversicherung - brauchen Sie eine?
25. Februar 2008
Wer auf einer Urlaubsreise erkrankt, erhält zwar auch im Ausland medizinische Hilfe, muss diese aber oftmals aus der eigenen Tasche bezahlen. Auf Reisen innerhalb der Europäischen Union gelten für gesetzlich Krankenversicherte meist die selben Erstattungsbeträge wie in Deutschland. Da die meisten Ärzte und Krankenhäuser im Ausland die Patienten aber wie Privatpatienten behandeln, kann es durchaus vorkommen, dass ein Teil der Kosten selbst zu tragen ist.
Mit einer Reisekrankenversicherung können Urlauber die Kosten für ärztliche Hilfe oder einen Krankenhausaufenthalt privat absichern. Erstattet werden in der Regel bis zu 100 Prozent der Kosten - neben den Arztkosten auch Aufwendungen für die Medikamente und Verbandmaterial. Der wichtigste Vorteil einer Reisekrankenversicherung ist jedoch die Erstattung eines medizinisch notwendigen Rücktransports. Die Kosten für einen Rettungsflug können sehr schnell, sehr teuer werden und werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Versichert sind auch schmerzstillende Zahnbehandlungen, Überführungskosten im Todesfall der versicherten Person und Beerdigungskosten im Ausland.
Reisekrankenversicherungen können für eine einzelne Reise oder für ein ganzes Jahr abgeschlossen werden. Dann greift der Versicherungsschutz für alle Reisen, die in dem entsprechenden Jahr durchgeführt werden. Der Versicherungsumfang gilt für einzelne Personen oder für die gesamte Familie. Fast jedes Versicherungsunternehmen bietet Reisekrankenversicherungen an und das schon für wenige Cent am Tag. Der Abschluss ist auch im Internet möglich und kann damit bis kurz vor Reisebeginn erfolgen.
Im Service vieler Reisekrankenversicherungen ist in der Regel ein 24-Stunden-Service enthalten, der weltweit telefonisch erreichbar ist. Die Mitarbeiter vermitteln Kontakte zu deutschen Ärzten im Urlaubsland und organisieren den Versand von Medikamenten oder den Rücktransport. Bei der Wahl einer Reisekrankenversicherung sind einige Einschränkungen zu beachten, unter anderem können einige Policen nur bis zu einem bestimmten Alter abgeschlossen werden oder es ist eine Selbstbeteiligung vorgesehen.
Hausrat versichern: die Hausratversicherung
24. Februar 2008
Wer an Hausrat denkt, beschränkt sich dabei oftmals auf die Begrenzung dieses Begriffs auf Mobiliar, Lampen und Haushaltsgeräte. Verschiedene andere Gegenstände, die - besonders aus versicherungstechnischer Sicht - auch unter die Kategorie Hausrat fallen, werden dabei oft vergessen. Das lässt dann auch einen verzerrten Eindruck darüber entstehen, wie kostspielig die Wiederbeschaffung des Hausrates sein kann. Der Begriff Hausrat sollte besonders im Versicherungsbereich genau geklärt sein, z. B. was denn eigentlich als Hausrat definiert wird und in dieser Eigenschaft über die Hausratversicherung versichert ist.
Grundsätzlich können als Hausrat zunächst einmal alle beweglichen Gegenstände einer Wohnung oder eines bewohnten Hauses bezeichnet werden. Hierzu gehören sowohl Gebrauchsgegenstände, zum Beispiel Kleidung oder Haushaltsgeräte, Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel Möbel, Bilder, Teppiche oder Gardinen als auch Verbrauchsgüter, wie zum Beispiel Lebens- und Genussmittel. Einbauten, Zimmertüren etc. wiederum fallen nicht in die Kategorie Hausrat. Auch Bargeld und Wertgegenstände wie Schmuck, Edelsteine oder Kunstgegenstände gehören zum Hausrat. Verschiedene Gegenstände, die auch außerhalb der eigenen vier Wände zum Einsatz kommen, also zum Beispiel das Fahrrad oder der Fernseher, der vorübergehend in der Ferienwohnung aufbewahrt und genutzt wird, gehören im Sinne der Hausratversicherung zum Hausrat. Der Hausrat wird beim Abschluss einer entsprechenden Versicherung wertmäßig geschätzt, um im Schadenfalle aufgrund einer Unterversicherung nicht auf gewisse Erstattungen verzichten zu müssen. Die Bewertung eines durchschnittlichen Haushaltes wird derzeit mit 650 Euro pro qm Wohnfläche festgelegt. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass es sich bei dieser Bewertung nur um einen durchschnittlichen Hausrat handelt. Wer besonders hochwertige Kunstgegenstände oder Schmuckstück zu Hause aufbewahrt, kann bei seinem Hausrat auch deutlich höhere Werte ansetzen.
Hallesche PKV - private Krankenversicherung
23. Februar 2008
Die Hallesche Private Krankenversicherung (PKV) wird in zwei Varianten angeboten: Tarif Primo und Tarif Master.
Der Tarif Primo ist die günstigere der beiden Versicherungsformen und beinhaltet eine 100 Prozent Kostenerstattung sowohl bei ärztlichen, als auch bei zahnärztlichen Behandlungen und bei allgemeinen Leistungen eines Krankenhauses. Die Übernahme der Kosten für Medikamente liegt bis zu einem Betrag von 2000 Euro bei 75 Prozent. Kosten, die darüber hinaus gehen, werden zu 100 Prozent erstattet. Sehhilfen werden mit 100 Euro alle 2 Jahre berücksichtigt. Behandlungen bei Heilpraktikern sind mit 75 Prozent bis zu einer Höhe von maximal 1000 Euro pro Jahr versichert. Bei einer Psychotherapie werden maximal 30 Sitzungen jährlich zu maximal 75 Prozent übernommen. Zahnersatz wird in der Regel zu 65 Prozent erstattet und kieferorthopädische Behandlungen zu 75 Prozent.
Wenn beim Tarif Primo die Bonus Version gewählt wird, schreibt die Hallesche dem Versicherungsnehmer jeden Monat 30 Euro gut. Im Fall einer anstehenden Kostenübernahme werden dann bis zu 360 Euro pro Kalenderjahr abgezogen. Wer sich für die Version Bonus Plus entscheidet, kann durch eine Selbstbeteiligung bei Schadensfällen in Höhe von wahlweise 300 Euro, 600 Euro oder 1200 Euro pro Jahr erheblich bei den Versicherungsbeiträgen sparen.
Der Tarif Master bietet die gleichen Erstattungen, die auch Tarif Primo bietet. Darüber hinaus werden Chefarztbehandlung, Medikamente, Verband- und Hilfsmittel mit vollen 100 Prozent erstattet. Für Sehhilfen gibt es alle 2 Jahre bis zu 260 Euro, bei Psychotherapie werden 80 Prozent erstattet und bei Heilpraktikerbehandlungen ebenfalls 80 Prozent bis zu einer Grenze von 2600 Euro pro Jahr. Beim Zahnersatz leistet die Hallesche eine Erstattung von 100 Prozent bis zu einem Betrag von 550 Euro, darüber hinaus 75 Prozent. Auch das Modell der Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) ist gegeben. Weitere Infos gibt es hier: Hallesche Krankenversicherung.