Private Krankenversicherung für Ärzte

19. April 2009

Ärzte und angehende Ärzte können sich von einigen privaten Krankenversicherern spezielle Tarife erwarten. Hier können ihnen durch ein eigenes Gesundheitsprogramm mit Sonderleistungen und anderen Konditionen oftmals mehr geboten werden, als es im Rahmen einer normalen privaten Krankenversicherungstarifs üblich wäre. Ärzte können sich teilweise umfassender und komfortabler krankenversichern, wenn sie sich eine Versicherungsgesellschaft suchen, die ihnen eine eigene Tariflinie bieten kann. Je nach Versicherer können dies unterschiedliche Tarife sein, die eine Einteilung der Ärzte nach Altersstufen oder Berufserfahrung bietet. So kann sich beispielsweise ein Medizin Student oder ein junger Arzt in einigen Fällen weitaus günstiger versichern als ein älterer Arzt. Manche Versicherer werben mit einem günstigen Gesundheitsschutz für Studenten der Medizin oder junge Ärzte, die bei steigendem Einkommen oder dem Wunsch nach mehr Komfortleistungen ohne eine erneute Gesundheitsprüfung eine tarifliche Neuanpassung nach oben hin vornehmen lassen können. Auch Ärzte im Praktikum sollen so schon früh an einen Krankenversicherer gebunden werden. Weitere Anreize zum Abschluss einer privaten Krankenversicherung für Ärzte im Praktikum bieten die Versicherer teilweise auch in Form vom Wegfall der Selbstbehalte bei gleichzeitig günstiger Tarifeinstufung oder dem Wegfall von Wartezeiten.

Die Tarife für „gestandene Ärzte“, egal ob diese selbstständig sind oder als angestellte Ärzte arbeiten, sind meistens durch hohe Leistungen und Zusätze gekennzeichnet. Chefarztbehandlung und dergleichen gehören bei einigen Versicherern fast selbstverständlich zur privaten Krankenversicherung für Ärzte. Für selbstständige Ärzte wird neben umfangreichen Leistungen von manchem Versicherer auch eine Betriebskostenversicherung für die Praxis oder ein Krankentagegeld mit angeboten.

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